| Uhrzeit | Programmpunkt |
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| 09:00 - 09:30 | Begrüßung und Einleitung |
| 09:30 - 10:15 | Power over Ethernet - vom Standard über die Planung zur Inbetriebnahme (YELLO)
Die Idee ist verlockend: den Ethernet Client nicht wie herkömmlich mit einem Anschlusskabel ins Netzwerk einbinden und mit einem zweiten Anschlusskabel mit Spannung zu versorgen, sondern beides über ein Standard Patchkabel zu realisieren. Dies ist nach IEEE 802.3af standardisiert möglich. Doch ist der Anspruch an eine entsprechende Netzwerkplanung durch die PoE-Implementierung deutlich komplexer geworden. Punkte wie maximale Spannung bzw. Leistung, die über PoE zur Verfügung steht, Spannungsabfall auf den Leitungen oder der Anspruch an die eingesetzten aktiven und passiven Komponenten ist zu berücksichtigen.
Anhand eines praktischen Beispieles wird ein PoE-Netzwerk geplant und die benötigten Komponenten bestimmt. |
| 10:15 - 11:00 | Pause |
| 11:00 - 12:00 | Industrielles Netzmanagement – Mehr Sicherheit und Transparenz (Hirschmann)
Hohe Verfügbarkeit im Netzwerk durch Transparenz. Wo individuelle Komponenten zu einem Gesamtnetz zusammengefasst werden, ist eine übergreifende Konfiguration und Überwachung unumgänglich. Dabei werden sämtliche Verbindungen und herstellerübergreifende Netzkomponenten wie Switches, Router, Firewalls, WLAN-Geräte und Endgeräte aktuell grafisch dargestellt.
Innerhalb des Vortrages sollen die alltäglichen Aufgabenstellungen, um ein Netz optimal zu betreiben, mittels den Funktionen des Netzmanagementtools Industrial HiVision v4.0 von Hirschmann, mit seinen zahlreichen innovativen Funktionen vorgestellt werden, wie z.B. die gleichzeitig Konfiguration mehrerer Geräte und Parameter im Netz.
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| 12:00 - 13:30 | Mittagspause |
| 13:30 - 14:15 | Vernetzte Intelligenz bringt Effizienz - Remote Services über Mobilfunknetze (INSYS)
Die Versorgungsnetze für Strom, Wasser und Gas müssen mit den hohen Anforderungen der Betreiber und Verbraucher schritthalten. Wo bisher die Last die Stromerzeugung steuerte, könnte in Zukunft die Verfügbarkeit den Verbrauch steuern - und Verbrauchsdaten können aus der Ferne "abgelesen" werden. Eine Herausforderung dabei ist die intelligente und sichere Vernetzung von lokalen Ethernet-Inseln zu regionalen oder globalen Lösungen. Schwerpunkte des Vortrages sind:
Erfahren Sie im Vortrag auch mehr über das Einbinden serieller Bestandsgeräte in Ethernet-Netzwerke und die Erreichbarkeit von TCP/IP-Geräten in GPRS- und UMTS-Netzen.
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| 14:15 - 15:00 | Connected World (BTR)
Das weltweit führende Kommunikationssystem Ethernet breitet sich ausgehend von der Bürokommunikation über den Bereich der Prozess und Maschinenautomation immer weiter aus. Auch in der industriellen Gebäudeautomation entdecken zunehmend mehr Unternehmen die Vorteile von Ethernet. Um die Vernetzung der Welten zu erreichen, müssen technische und organisatorische Grenzen überwunden werden. Erfahren Sie im Vortragsblock Connected World – Vernetzte Welten, wie Ethernet zukünftig erfolgreich Einzug in die Gebäudeautomation halten wird. |
| 15:00 - 15:30 | Pause |
| 15:30 - 16:15 | Gastvorträge
Hamburg: alpha ventus – Offshore Windpark mit komplexen Anforderungen Der erste deutsche Offshore Windpark wurde am 27. April 2010 feierlich in Betrieb genommen. Alpha Ventus liefert für 55000 Haushalte Strom direkt aus der Nordsee. BTC PRINS ist das SCADA Leittechniksystem welches den Windpark überwacht, steuert und regelt. Die Basis für den Windparkbetrieb, die Netzwerkinfrastruktur Offshore sowie Onshore wurde ebenfalls durch BTC realisiert. Die Hochverfügbarkeit der Netzwerkinfrastruktur zu gewährleisten und den komplexen Anforderungen für den Betrieb in der Nordsee gerecht zu werden war die Herausforderung, die BTC zu meistern hatte.
In seinem Vortrag stellt Herr Mathias Mülling, System Engineer bei BTC mit langjähriger Offshoreerfahrung,
die Lösungen für den Windparkbetrieb im Bezug auf die Netzwerkinfrastruktur vor. Herr Mülling verfügt über
alle sicherheitsrelevanten Offshoreausbildungen und hat selbst unzählige Male im Offshorewindpark als
IT System Engineer gearbeitet.
Hannover: WinCC in Ethernet-Netzwerken Redundante Kommunikationswege sind im Anlagenbau unerlässlich. Nicht die Geschwindigkeit der Datenübertragung und deren Auswertung hat oftmals die erste Priorität, sondern die Übertragungssicherheit und die Verfügbarkeit der Daten. Ziel ist es, kein Datenpaket zu verlieren, auch bei Ausfall einer Übertragungsstrecke. Die gewählten Redundanzkonzepte müssen diese Aufgabe zufriedenstellend erfüllen. Anhand von Netz- und Protokollanalyse einer WinCC- Applikation werden unterschiedliche Redundanz Konzepte beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen deren Auswirkungen für die Applikation betrachtet. Referent: Dipl. -Physiker Klaus Wirl Nürnberg: Deutschland hat den Anspruch, Leitmarkt für Elektromobilität zu werden. RWE leistet Pionierarbeit und macht Elektromobilität alltagstauglich. Zu diesem Zweck wurde eine intelligente Infrastruktur entwickelt und mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Ladestationen begonnen. Die Ladesäulen für schnelles Aufladen sind kombiniert mit einem innovativen Abrechnungssystem und ausgestattet mit Steuerrechnern und Powerline-Modems von INSYS. Im Vortrag erfahren Sie,
um das Ziel "flexibles 'Tanken' dort, wo man ohnehin parkt" zu erreichen. Der Blick nach vorn gilt der effizienten Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien, denn so Dr. Gaul "durch die intelligente Infrastruktur könnten Elektroautos einen wesentlichen Beitrag zur Nutzung der Potenziale volatiler regenerativer Energieträger leisten."
Der Gastreferent ist Leiter Asset Management Prozesse und Werkzeuge bei RWE Energy und u. a. verantwortlich für die intelligente Ladesäule. Gera: Der Energieeffizienzaktionsplan und die Energieeffizienzrichtlinie nehmen kommunale Unternehmen (Energieversorgungsunternehmen, Gemeinden) und vor allem Energielieferanten in die Pflicht, einen Beitrag zur Energieeinsparung und dem damit verbundenen Klimaschutz zu leisten. Die Energieeinsparung lässt sich durch eine strukturierte und prozessorientierte Verflechtung von Marktpartnern wie Architekten, Beratern und Ingenieuren sowie den Endkunden aus Industrie, Kommunalwirtschaft und dem privaten Bereich realisieren. Jeder Marktpartner verfolgt dabei seiner Herkunft entsprechende Ziele, die sich auf Kundenseite hin zur Kostensenkung, auf Anbieterseite zu Transparenz, Energieeinsparung und CO2-Reduzierung richten. Diese Ziele lassen sich nur durch gezielte Beratung, strukturierte Datenerfassung (Messung, Ablesung, Datentransfer, etc.) und eine hochwertige Datenqualität erreichen. Von den vorherrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen beginnend, soll die Sensibilität der Zuhörer auf die „Energieversorgung der Zukunft“ und mögliche Realisierungskonzepte geführt werden.
Dies soll anhand eines Beispiels verdeutlicht werden. Hilden (Düsseldorf):
Automatisierungsnetzwerke in der Praxis – Auslegung, Planung und Inbetriebnahme
In dem Anwendervortrag wird anhand von zwei Praxisbeispielen auf die Merkmale der Netzwerkintegration in der Automatisierungstechnik eingegangen. Im ersten Praxisbeispiel wird auf die Problematiken einer Netzwerkmodernisierung im laufenden Produktionsbetrieb und die daraus resultierenden Komplexitäten und Besonderheiten eingegangen. Im zweiten Praxisbeispiel wird die Planung, Inbetriebnahme, Überwachung und Betreuung eines Netzwerkes erläutert das die Infrastruktur für einzelne produzierende Betriebe zur Verfügung stellt.
Ostfildern (Stuttgart): Innovative Lösungen in der Fernwirk-, Stationsleit-, Schutz- und Automatisierungstechnik mit SPRECON-E SPRECON-E ist das Produkt langjähriger Erfahrungen im Bereich der Fernwirk-, Leit- und Schutztechnik aus dem Hause Sprecher Automation. Die SPRECON-E Automatisierungs-, Netzschutz-, Stationsleit- und Fernwirktechnik ist so konzipiert, dass für jeden Einsatzfall die technisch- wirtschaftlich optimale Lösung zur Verfügung steht. Alle Geräte sind Bestandteil einer einheitlichen und durchgängigen Systemlösung insbesondere im Bezug auf die Hardware, die Kommunikation sowie das Engineering und die Wartung. Durch die jeweilige Applikation wird diese innovative Systemplattform für den jeweiligen Einsatz ergänzt und bei Bedarf einfachst und individuell angepasst. Durch die weitreichende Skalierbarkeit wird SPRECON -E in Anlagen unterschiedlichster Ausdehnung und Bauform optimal und praxisbewährt eingesetzt. SPRECON-E ist die ideale Lösung für die stetig steigenden Anforderungen an die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von moderner Energieübertragung und -verteilung. So verlangen neben Industrie- und Energieversorgungsunternehmen auch andere Spartenversorger innovative, erweiterbare und langlebige Systeme und Konzepte.
In seinem Vortrag stellt Herr Dipl.- Ing. (FH) Michael Mauersberger, Sprecher Automation Deutschland GmbH, innovative Lösungen in der Fernwirk-, Stationsleit-, Schutz- und Automatisierungstechnik mit SPRECON-E insbesondere auch an Hand praktischer Beispiele vor.
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| 16:15 - | Abschlussdiskussion |